Macht Platz Und Lasst Die Toten Vor!

Angizia

WERKELMANN
Drescht das Pferdchen in die Stadt!
Drescht den Gaul! Drescht den Gaul!

So läuft das Pferdchen in die Stadt, wenn jede Leich' ein 
Plätzchen hat
Und vor dem runden Marktplatz dann, hält Jonathan die 
Droschke an
Die Toten klauen die Rüben aus dem Pott, sagt ein alter 
Herr im bunten Clownkostüm
Dobre djen! Dobre djen! Die Toten grüßen laut und klauen 
den Weibern noch das Zelt

Eine Möhre steckt im Leichenschlund, das Grünzeug guckt dem
 Leichnam aus dem Mund
Dem Rabenvater Theodor spielen sie dann ein Kunststück vor
Der Säufer nuschelt tot und laut: Der Fusel brennt! Der 
Fusel brennt!
Der Werkelmann maust Nüsse aus dem Sack und rennt

Die Droschke rollt zum Eisentor: Macht Platz und lasst die 
Toten vor!
Vorbei der alte Pferdekarren! Macht Platz und lasst die 
Toten vor! Die Karre kullert fort!
Er kommt ins Fahren, der rote Karren, und rumpelt heim zur 
Geisterbahn
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