Wir

Reinhard Mey

Composição de: Reinhard Mey
Tom:
Afinação:
D                                Em                             A
 Heimkehr in wohlbekannten Wegen, Ich schließe die Wohnungstür auf.
F#m                            Bm     G               Em    A
   Sie kommt mir kaum noch je entgegen, schaut kaum von ihrer Arbeit 
auf.
G            A7              D            Bm
 Und es gibt nichts zu sagen, und es gibt keine Fragen
G                           A
 und auch keine Antwort darauf.
D                            Em                           A
 Und Tage kommen, Tage gehen, und so fliegt mein Leben dahin.
F#m                            Bm    G               Em     A
  Wag‘ nicht in den Spiegel zu sehen, wie müde ich geworden bin.
G            A7            D             Bm
  Und von so vielen Plänen bleiben Scherben und Tränen
Em                           A
und nur die Frage nach dem Sinn.

    D      D4        D           D4     D          Bm           
Ich wollte Freiheit, grenzenlose Weite und keine Schranken in 
Em           A
unsrem Lebensraum
G           Em              D      Bm    G              Em       
 und Sieger sein mit ihr an meiner Seite. Nun scheit‘re ich vor 
  A7            D
ihr  an meinem Traum.

[Vers 2]

D                                   Em                               
 Ich hör‘ die Schlüssel in den Türen,  Ich weiß, jetzt ist er endlich 
A
hier,
F#m                             Bm     G               Em    A
   und ich weiß, seine Schritte führen Ihn nicht als erstes mehr zu 
mir.
G             A7                D              Bm
 Und ich weiß, er wird schweigen, und ich werde nicht zeigen
G                           A
Daß ich auf meiner Insel frier‘.
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D                                   Em                           A
 Was da vergeht, das ist mein Leben, Ist vielleicht meine beste Zeit!
F#m                        Bm   G              Em    A
  Es muß noch etwas andres geben, mehr als das Einsamsein zu zweit,
G            A7               D         Bm
 als Mißversteh‘n und streiten um Nebensächlichkeiten
G                    A
 Als einzige Gemeinsamkeit!

D                   D4               D   D4  D           Bm     
 Ich wollte hoch hinaus, ich wollte fliegen.  Ich wollte 
        Em      A
wachsammer als andre sein.
G            Em               D      Bm    G                Em  
 Der Alltag sollte mich nicht unterkriegen,  jetzt holt der 
         A7         D
Alltag meine Höhenflüge ein.

[Vers 3]

D                                Em                            A
Und sie ist alles, was ich liebe!   Und er ist alles, was ich will!
F#m                            Bm    G          Em       A
    Und wenn doch eine Chance bliebe? Und meine Zweifel schweigen 
still.
G            A7           D         Bm
 Wir könnten neu beginnen, Einander neu gewinnen,
G                               A
  und wenn sie es nur will, ich will!

D                            Em                           A
 Warum geht leben miteinander  nur mit so viel Leiden einher?
F#m                       Bm    G          Em    A
   Warum ist der Weg zueinander, warum der erste Schritt so schwer?
G            A7              D              Bm
  Es ist so leicht zu kränken und so schwer einzulenken!
G                   A
  Ich liebe sie so sehr!

D                     D4        D       D4 D            
 Wir wollten doch den Horizont erreichen    und haben nur ein 
                 Em     A
Schiffchen aus Papier,
G           Em              D    Bm              G             
 In keinem Lebenssturm die Segel streichen, Wir können es noch 
Em        A7       D
immer, zusammen – WIR!
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  • Bm
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  • D4
  • Em
  • F#m
  • G
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