Trügerisch, mit Federn aus Asche
Unheilvoll durch die Nacht
Schwingen Schwarz, umgeben von Rache
Werden sie zum Galgen gebracht
Wachend übers Totenmeer
Ihr letzter Lenz hat Beute geschlagen
Voller Hoffnung nimmer mehr
Gesichter voll von Unbehagen
Kummer und Leid stehen hoch empor
Die Menge drängt an den Pranger
Aus dem Mondschein treten Sie hervor
Niemand bleibt in seiner Kammer
Eiskalte Welt, Wärme verbannt
Kniend, wimmernd vor der Schlinge
Aus dem Jenseits als Gefährten entsandt
Verbannt sich all die schönen Gesänge
Man hört den Ruf ganz weit
Kummer und Leid stehen schon bereit
Heute Nacht kommt ihr nicht nach Haus
Denn die Raben machen euch den Garaus
Meine Schlingen um den Hals gelegt
Seit dem Morgen ists zu spät
Heute Nacht kommt ihr nicht nach Haus
Denn die Raben machen euch den Garaus
Neue Seelen mitgenommen
Sie baumeln über dem Morast
Diese sind uns nicht entronnen
Ihr Leben hängt am höchsten Ast
Weiter geht es in die Ferne
Auf zum nächsten Bösewicht
Zu den finsteren Seelenschwärmen
Niemand entkommt dem Rabengericht
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