Zwischen zwei greisen Eichen,
im Lichte der sinkenden Sonne,
erkannte ich das einsame Paar,
traurig und stolz, wie Statuen aus Holz.
Der geweihte Herr hält einen Spieß in der Hand,
das schwanenweiße Weib an seiner Seite.
Federn, so weiß wie Schnee, schmiegen sich im Tanz der Winde,
Anmut und Stolz, so traurig und schön.
Hohe Herrin des Waldes, dein Gatte der wilde Jäger,
strahlend helles Haar, die blauen Augen abgewandt.
Tränen rannen mir über die Wangen,
ich fiel auf die Knie, da ich die ihren sah.
Der Geweihte blickt mich düster an,
die Schöne verbirgt ihre Tränen
in der Brust ihres Liebsten.
Der graue Kauz singt ein Totenlied,
Nebel steigt auf und ihr Antlitz verblaßt.
Die Schöne verbirgt ihre Tränen,
die Tränen des gleißenden Lebens.
Volk, es klagt deine Königin, sie weint um dich.
Hörst du jammern den alten Baum Die Esche bebt.
Mensch, wo ist nur das Licht von einst geblieben
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