Ein Traum erwacht der mich erfüllt
und jedes Wort in Schweigen hüllt.
Nicht weit von hier und doch so fern
ist mir der Wahn ein Heimatstern.
Mein krankes Fleisch dem Gott zum Gruß
schlag Nägel mir durch Hand und Fuß.
Und wenn vor Schmerz die Seele brennt
ist mir die Nacht wie ein Geschenk.
Ich gehe fort
bis die Einsamkeit mich zu dir führt.
Ich gehe fort
bis ich all dein Leid in mir gespürt.
Die Stille schreit nach Grausamkeit
und opfert mich der Wirklichkeit.
Und kalte Furcht das Herz bedrückt
aus diesem Traum gibt's kein zurück.
In meinem Kopf zerfällt die Zeit
und mit ihr stirbt die Menschlichkeit.
Und wenn die Angst mich stumm gemacht
ist mir der Wahn das Licht der Nacht.
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